Der Adventskranz

Der Adventskranz wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Hamburg
erfunden:

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Gestern hat die Adventszeit begonnen und fast überall ist er jetzt zu sehen: der Adventskranz, der die Vorweihnachtszeit einläutet. Traditionell wird am ersten Adventssonntag die erste Kerze angezündet. An den weiteren Sonntagen folgen dann nacheinander die weiteren drei Kerzen. Diesen Brauch gibt es erst seit knapp 200 Jahren. Tatsächlich wurde der Kranz 1839 von dem deutschen evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern erfunden, der damit seinen Schützlingen das Warten auf Weihnachten verkürzen wollte. Inzwischen gibt es den Adventskranz in den ausgefallensten Versionen.

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ADVENT

Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft“. Die Christen warten auf die Ankunft von Gottes Sohn Christus.
Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die zwischen dem 11. November und dem 6. Januar lag.
Die Adventszeit geht zurück auf das 7. Jahrhundert. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst zwischen vier und sechs Adventssonntage, bis Papst Gregor der Große vier Adventssonntage festlegte. Der erste Adventssonntag liegt zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Mit dem Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend.
In der katholischen Kirche verbreitet sind sogenannte Roratemessen, das heißt, frühmorgendliche Heilige Messen im Schein von Kerzenlicht.

ADVENTSKALENDER

Insbesondere für Kinder gibt es seit 1908 gedruckte Adventskalender verschiedenster Art, seit 1920 mit zu öffnenden Türen. Sie haben meist 24 Türen, von denen vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils eine geöffnet wird . Heute sind sie mit Schokolade, Bonbons oder kleinen Spielsachen gefüllt.

ADVENTSKRANZ
Der Adventskranz weist mit seinen vier Kerzen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat. 1839 ließ der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im Betsaal des „Rauhen Hauses“ in Hamburg zum ersten Mal einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen – 19 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage. Inzwischen hat auch die katholische Kirche den ursprünglich evangelischen Brauch übernommen.

Am vierten Sonntag vor dem Heiligen Abend wird die erste Kerze angezündet und dann jeden Sonntag eine mehr.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

So beschreibt es ein Kindergedicht.
Typisch für die Adventszeit ist außerdem das Zubereiten von Weihnachtsgebäck wie etwa dem Christstollen oder der Aachener Printen.

ADVENTSLIEDER:
Zu den berühmtesten Adventsliedern gehören:
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit (http://www.youtube.com/watch?v=hO-WNFLQ-8w)
Nun komm, der Heiden Heiland von Martin Luther (http://www.youtube.com/watch?v=9GM2hpS64Sc)
Tochter Zion, freue dich (http://www.youtube.com/watch?v=B3y9u-dGDOg)
Es kommt ein Schiff geladen (http://www.youtube.com/watch?v=ofGU640JeUw)

Links zum Thema:
http://advent.alles-internet.com/

Der Adventskalender:

(pdf)

Dpto. de Alemán

EOI de Roquetas de Mar.

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